Reiseverlauf
Diese hochinteressante Reise vermittelt vielseitigste Einblicke in das „vergessene“ Land am Rande Europas. Wir spüren der aktuellen Lage und der Geschichte Moldawiens nach, führen Gespräche mit Politikern, Vertretern von Volksgruppen sowie Weinmachern. Unser erster Standort ist die Hauptstadt Chisinau. Von da fahren wir hinaus in schöne Klöster und Landschaften, reisen in das autonome Gagausien und nach Transnistrien, das sich russisch orientiert. Einmalig ist die warme Gastfreundlichkeit, die vielseitige Küche und die Weine mit Spitzenformat. Für deren Pflege und jener der vielen Volksfeste nehmen sich die beherzten Moldawier trotz oder gerade wegen des schwierigen Alltags, stets genug Zeit!
1. Tag: Zürich-Chisinau. Cricova: ein Weinkeller auf 100km Länge! Flug mit Austrian via Wien nach Chisinau. Empfang durch die Reiseleiterin am Flughafen. Führung mit Weinprobe in Cricova, einem der grössten Weinkeller der Welt. 3 N. in zentralem Erstklasshotel in Chisinau.
2. Tag: Gespräche und Festung in Soroca, Besuch bei den Altgläubigen Führung mit Historiker durch die Burg Soroca, die Teil eines 500-jährigen Festungsrings vom Dnjester bis zur Donau war. Dem Mittagessen mit einem Schriftsteller folgt eine Fahrt durch das Zigeunerviertel mit Palästen im Rajastan-Stil. In Pocrovca führt die Lehrerin und Chronistin durch das russisch orth. Dorf der altgläubigen Lipowaner. Vorzügliches Nachtessen mit russischen Spezialitäten im Dorf.
3. Tag: Stadtführung Chisinau, Kloster Curchi und textile Kunsthandwerke Rundgang durch die Landeshauptstadt Chisinau mit Regierungsviertel, Boulevard Stefan cel Mare si Sfînt, Triumphbogen, Nationaltheater und jüdischem Quartier. Das bedeutende Kloster Curchi ist ein UNESCO-Welterbe. Führung mit der Leiterin des Museums für textile Handwerke in Clisova Noua. Abendgespräch mit Politiker über die aktuelle Lage des Landes in Chisinau.
4. Tag: Landgut des Prinzen Manuc Bei, das Autonome Gagausien und die Bessarabien Deutschen Manuc Bei‘s Herrenhaus in Dolna, vom Schweizer-Russen Bernardazzi entworfen, enthält wertvollste Sammlungen zur moldawischen Identität: Karten und Dokumente, Trachten und Textilien, ein Diorama u.v.m. Rundgang in Comrat, der Hauptstadt der turkstämmigen Gagausen. Gespräch und Volkstänze im Museum für gagausische Ethnographie in Besalma. Auf Spurensuche der Bessarabien Deutschen mit dem Lehrer in Albota de Sus/Albota. 1 N. in Comrat.
5. Tag: Zwei Weingüter der Extraklasse! Festung Tighina und Transnistrien Das Weingut Et Cetera ist die Verkörperung der jungen Winzer Moldawiens. Weinprobe und Mittagessen bei den erfolgreichen Rückkehrern Alexander und Igor Luchianov. Auf Purcari Estate Weinprobe des „Negru de Purcari“, dem Preisgewinner der Pariser Weltausstellung 1878! Sowjetisch anmutend sind nicht nur die Grenzformalitäten nach Transnistrien. Erst zur Festung Tighina, dann zum Rundgang durch Tiraspol, der Hauptstadt des nicht anerkannten russophilen Möchtegern-Staates Transnistrien.
1 N. in Erstklasshotel in Tiraspol.
6. Tag: Am Dnjester: die Höhlenklöster Saharna und Tipova Die Cucuteni Kultur siedelte am Steilufer des Dnjesters längst bevor Mönche ab 13. Jh. den Grundstein für die beiden Klöster legten. Spannender Erkundungstag zu Sommer- und Winterkirchen, Marias Fussabdruck und Berg Grimodon, Schluchten und Wasserfällen, heilenden Quellen und dunklen Sagen. Köstliches Mittagessen im Hanul lui Hanganu. 2 N. in gemütlichen Guesthouse in Orhei Vechi.
7. Tag: Orhei Vechi: Klöster, Dörfer, Kulinarik und Volkstänze im Herzen Moldawiens ! Höhepunkt jeder Moldawienreise ist der Besuch des Kultur- und Naturreservats Orhei Vechi/Alte Festung. Es liegt in einem spektakulären, vom Fluss Rautz geformten Landschaftsrelief. Leichte Wanderungen um Butuceni, zum Felsenkloster „Maria Himmelfahrt“ über das Relief zu den Ruinen der tataro-mongolischen Stadt Sher-al-Zedid (14. Jh.) und zum Dorf Trebujeni. Köstliche Kulinark mit Zutaten direkt aus Hof&Garten, dazu Volkstänze aus dem Dorf.
8. Tag: Puschkin-Residenz im Nobelhaus und ein Abschiedsschnaps zum Rückflug Puschkin schrieb „Boris Godunov“ im Hause des Politaktivisten und Adeligen Zamfir Constantin Ralli-Arbore von armenischer Abstammung. Führung durch das Nobelhaus und Puschkin Museum. Ein initiativer Unternehmer zeigt seinen Betrieb zur Herstellung von Trockenfrüchten und schenkt jedem 1 Glas Nimorenka aus. Flug nach Zürich.
Fotogalerie
- Volkstanz am Prut
- Altgläubige Lipowaner © Solei Turism
- Gastfreundschaft – in Moldawien ganz gross © GAEA
- Einkehr auf Weingut © Et Cetera Winery
- Am Bulevard Stefan cel Mare si Sfant © GAEA
- Traditionelle Kunsthandwerke © GAEA
- Marktstand mit Kosmetika in Chisinau © GAEA
- Tighina / Bender © GAEA
- Lenin lebt im sowjetophilen Transnistrien © GAEA
- Kloster Saharna © GAEA
- Einkehr auf Weingut © Et Cetera Winery
- Orhei Vechi, Wiege der moldawischen Identität © fotolia
Reiseleitung
Larisa Starodubtzeva, JG 1954. Die hochkompetente, perfekt deutsch sprechende Reiseleiterin Larisa führt unsere Moldawien Reisenden mit Verve und Engagement durch ihr komplexes Heimatland. Dank ihrer reichen Berufserfahrung als Mittelschullehrerin, Dolmetscherin und Mitarbeiterin der Abt. für Ethnografie und der Künste an der Akademie der Wissenschaften, ist sie eine wunderbare Gesprächspartnerin.
Daten&Preise
Diese Reise führen wir individuell ab 2 Pers. mit DriverGuide und freier Datenwahl durch.
Richtpreis bei 4 Pers. war 2019: 2‘385.-
Richtpreis bei 10 Pers. war 2019: 1‘995.-
Richtzuschlag Einzel war 2019: 240.-
Leistungen: Flug, Bus, http://gaea.ch/wp-admin/post.php?post=910&action=edithervorragende Reiseleitung ab/bis Chisinau, Erstklasshotels in Chisinau und Tiras-pol, Mittelklasse in Comrat, 2 N. in originellem Guesthouse in Orhei Vechi, alle an bevorzugten Lagen, meist Vollpension, Sonderführungen, Eintritte, 3 Weinproben, Einkehr bei Einheimischen, Gespräche mit Politikern, Historikern, im DEZA und weiteren Persönlichkeiten, usw. usf.
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